Zukunftsranking-Studie bestätigt Tiroler Wirtschaftskurs

Zwei Top-10 Plätze für die Tiroler Bezirke Lienz und Kufstein

Das Gesamtergebnis des Zukunftsrankings der Bezirke Österreichs stellt Tirol ein gutes Zeugnis aus. „In diesem vom Institut Pöchhacker Innovation Consulting GmbH zum dritten Mal erstellten Vergleich, punktet Tirol mit seinen Maßnahmen und Initiativen der letzten Jahre“, unterstreicht Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf.

„Die Digitalisierungsoffensive und der Ausbau der Breitbandversorgung sind ebenso wirksame Meilensteine wie die Ausrichtung der Wirtschaftsförderung auf Innovation sowie die Aktivitäten zur Stärkung der Gründerszene“, stellt LRin Zoller-Frischauf fest.

Das österreichweite Bezirks-Rankig bestätige den Kurs der Wirtschaftsinitiativen des Landes eindrucksvoll. Gerade die Folgen der Corona-Pandemie haben gezeigt, wie wichtig die Stärkung der regionalen Wirtschaftsstruktur sei, bewertet die Tiroler Wirtschaftslandesrätin das Ergebnis des aktuellen Bezirksrankings.

Die aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind im Zukunftsranking 2020 nicht abgebildet, weil die Daten rückwirkend erhoben werden. „Unser Ziel muss sein, die Dynamik und den Fortschritt der Tiroler Bezirke weiter hochzuhalten, damit die Menschen Arbeit und Wohlstand in ihrer Region finden. Das erst jüngst beschlossene 230-Millionen-Konjunkturpaket mit seinen insgesamt 106 Projekten bildet die Grundlage, damit die Tiroler Bezirke gestärkt aus der Krise hervorgehen und erfolgreich zum Comeback von Österreich beitragen“, so Zoller-Frischauf.

Die Ergebnisse der Studie im Detail

Mit Lienz (Platz 3) und Kufstein (Platz 5) finden sich zwei der neun Tiroler Bezirke unter den Top-10 des österreichweiten Bezirksvergleichs. Die weiteren Regionen liegen allesamt im guten Mittelfeld, wobei sich Reutte, Innsbruck-Stadt und Kitzbühel im Vergleich zum Vorjahresranking etwas verbessern konnten. Manche Bezirke weisen österreichweit Spitzenplatzierungen in einzelnen Indikatoren auf – etwa im Bereich Wirtschaft & Innovation (Lienz), den Demografie-Daten (Innsbruck Stadt, Imst), bei den Arbeitsmarktdaten (Kufstein, Lienz) oder den Indikatoren zur Lebensqualität (Innsbruck-Land).

Der Tiroler Bezirk Lienz – Top-Aufsteiger im letzten Jahr – konnte seine Zukunftsindikatoren weiter verbessern und liegt nun an 3. Stelle im Gesamtranking 2020 (2019: Rang 10). In der Dynamik-Betrachtung liegt Lienz aufgrund der positiven Entwicklung vieler Kennzahlen österreichweit auf Rang 2, in der Niveau-Betrachtung an 33. Stelle. Spitzenwerte erreicht Lienz etwa bei den Wirtschaftsdaten (6. Platz im überregionalen Vergleich) und insbesondere mit Platz 1 im entsprechenden Dynamik-Ranking (höchste Steigerung der Gründungsintensität, Anstieg bei den IKT Beschäftigten). Weiters zeigt der Osttiroler Bezirk eine sehr hohe Geburtenrate (1,69 Kinder/Frau), ein hohes Bildungsniveau der Beschäftigten, eine deutliche Steigerung der Arbeitsplatzdichte (auf 0,68 Erwerbstätige je Einwohner) und der Frauenerwerbsquote (auf 73,99 %). Auch die gute Ausstattung mit Kinderbetreuungseinrichtungen ist anzuführen.

Mit Kufstein (Platz 5) findet sich ein zweiter Tiroler Bezirk in den Top-10 ein. Kufstein weist einerseits sehr gute Niveau-Daten auf (Platz 19 im österreichweiten Vergleich), beeindruckend ist andererseits die gute Entwicklung der Kennzahlen (Platz 5 im Dynamik-Ranking). Die gute Platzierung resultiert insbesondere aus der exzellenten Entwicklung der Arbeitsmarktdaten, der positiven demografischen Dynamik und den Ergebniswerten bei den Indikatoren zur Lebensqualität. Außerdem sind der hohe Anteil an Erwerbstätigen im High-Tech-Sektor (13,43 % der Erwerbstätigen), der überdurchschnittliche hohe Anteil an jungen Erwachsenen an der Bevölkerung (17,92 %) und der positive Wanderungssaldo junger Erwachsener positiv hervorzuheben.

(Quellen: Textauszüge aus der Gesamtstudie; Foto - Titelblatt des Berichts) 

Gesamtbericht: Link zur Studie