Ziel: stärkstes ÖVP-Bundesland werden!

Tiroler Volkspartei fixiert Listen für die Nationalratswahl 2019: Margarete Schramböck geht als Landesspitzenkandidatin ins Rennen! 

Die Tiroler Volkspartei hat in ihrer heutigen Sitzung des Landesparteivorstandes die Weichen für die Nationalratswahl am 29. September gestellt und sowohl die Landes- als auch alle Wahlkreislisten beschlossen. Als Landesspitzenkandidatin wurde einstimmig die aus St. Johann in Tirol stammende Ministerin a.D. für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck, nominiert. 

Landeshauptmann Günther Platter: „Wir haben uns diese Wahl nicht gewünscht, aber nach dem unfassbaren Ibiza-Skandal der FPÖ war die Ausrufung von Neuwahlen durch Sebastian Kurz alternativlos. Jetzt geht es darum, dass die Volkspartei am 29. September so stark wird, dass es keine Koalition gegen uns gibt. Unser Ziel ist, dass wir den eingeschlagenen Reformkurs mit Bundeskanzler Sebastian Kurz weitergehen können. Mit unserer Tiroler Ministerin Margarete Schramböck haben wir eine topmotivierte, kompetente und bürgernahe Spitzenkandidatin, die gemeinsam mit uns darum kämpfen wird, die Volkspartei wieder zur stärksten Kraft zu machen. Unsere Ziele für die Wahl sind klar: Wir wollen bei der Wahl im September nicht nur ein Mandat hinzugewinnen und die 42% der EU-Wahl knacken, sondern auch das stärkste ÖVP-Bundesland werden. Gemeinsam wird uns das gelingen, davon bin ich überzeugt.“ 

Margarete Schramböck: „Ich habe heute viel Vertrauen erhalten, für das ich mich ganz herzlich bedanken darf. Diese Geschlossenheit werden wir auch brauchen, um im Herbst erfolgreich zu sein. Derzeit lautet das Credo der anderen Parteien: Alle gegen die Volkspartei und gegen Sebastian Kurz. Nichtsdestotrotz werden wir uns davon nicht aus der Ruhe bringen lassen und unseren Weg konsequent weitergehen. Die einstimmige Unterstützung, die mir heute ausgesprochen wurde, ist die beste Motivation für die nächsten Monate. Diesen Rückenwind werde ich nutzen und gemeinsam mit Landeshauptmann Günther Platter und der Tiroler Volkspartei um jede Stimme kämpfen.“ 

Bei allen beschlossenen Listen wurde das Reißverschlusssystem angewandt (kann nur zugunsten von Frauen verändert werden), sprich sowohl auf der Landes- als auch auf allen Wahlkreislisten finden sich 50% Frauen. Beschlossen wurde auch, dass es kein eigenes Vorzugsstimmensystem geben wird, sondern die gesetzlich festgelegte Regelung angewandt wird. 

Weitere KandidatInnen Landesliste
Auf Platz zwei der Landesliste findet sich der erfahrene Mandatar und Landesobmann des Tiroler Wirtschaftsbund, Franz Hörl. Auf ihn folgt die Innsbrucker Spitzenkandidatin Alexandra Tanda. Auf Platz vier ist mit dem Obertilliacher Bürgermeister Matthias Scherer der Spitzenkandidat der Wahlkreisliste Osttirol gereiht. 

Landesliste der Tiroler Volkspartei für die NRW 2019
1 Margarete Schramböck St. Johann i. T. 1970
2 Franz Hörl Gerlos 1956
3 Alexandra Tanda Innsbruck 1962
4 Matthias Scherer Obertilliach 1970
5 Brigitte Flür Imst 1948
6 Michael Riedhart Wörgl 1988
7 Christina Staffler Gaimberg 1988
8 Romed Giner Thaur 1979
9 Andrea Watzl Kitzbühel 1980
10 Josef Raich Kaunertal 1955

 

Die Wahlkreislisten

  • Die Wahlkreisliste im Unterland, die die Bezirke Kufstein und Kitzbühel umfasst, wird vom erfahrenden Nationalrat Josef Lettenbichler angeführt, der für den Wahlkreis seit 2008 im Parlament tätig ist.
  • Im Wahlkreis Innsbruck-Land, der sich aus den politischen Bezirken Schwaz und Innsbruck-Land zusammensetzt, steht Hermann Gahr an der Spitze. Bereits seit 1999 vertritt er als Abgeordneter im Nationalrat die Interessen Tirols in Wien. Auf Platz zwei der Liste gereiht ist Rebecca Kirchbaumer aus Polling, die seit 2017 im Nationalrat ist.
  • Alexandra Tanda führt für die ÖVP die Wahlkreisliste in Innsbruck an. Sie nimmt auch Platz drei der Landesliste ein.
  • Im Tiroler Oberland ist die amtierende Nationalrätin Elisabeth Pfurtscheller auf Platz eins gesetzt. Sie wurde erstmals 2013 in den Nationalrat gewählt. 
  • Die Osttioler Wahlkreisliste führt der erfahrene Bürgermeister von Obertilliach, Matthias Scherer, an. Er ist auch auf Platz vier der Landesliste.