Kinderbetreuung am Arbeitsplatz.

Schritt 7 von 10:

 

Künftig soll es mehr Kinderbildung und Kinderbetreuung direkt am Arbeitsplatz geben. Deshalb wird massiv in Betriebskindergärten investiert. Durch den Ausbau von bereits bestehenden Fördermöglichkeiten, sollen Betriebsbetreuungseinrichtungen, sprich Kinderbetreuungseinrichtungen direkt beim Arbeitgeber, ausgebaut werden. Derzeit bieten 30 Tiroler Betriebe eine solche Betreuung an. Künftig sollen es deutlich mehr werden.

 

Dein Kind hat (ein) Recht – hier geht’s zur Erklärung des Rechts auf Kinderbildung und Kinderbetreuung


Wir begleiten die zweijährige Linda und ihre Eltern im Jahr 2026 auf der Suche nach ihrem passenden Platz. Der siebte Schritt: Die Betriebe.

 

Lindas Cousin, Sebastian, hat in seiner Heimatgemeinde keinen Platz gefunden. Bei seinen Eltern hat sich aber ein Mitarbeiter der Koordinierungsstelle des Planungsverbandes, also aller Gemeinden im Tal, gemeldet. Dieser vermittelt automatisch einen Platz in der Nachbargemeinde, entlang des Arbeitsweges der Eltern oder am Arbeitsplatz der Eltern. Sebastian kann nun den Betriebskindergarten am Arbeitsplatz seiner Mutter besuchen. Das System hat sich bewährt: Die Gemeinden von Linda und Sebastian haben mit dem Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung bereits im Jahr 2024 als Pilotregion begonnen und wichtige Erfahrungen für andere Gemeinden gesammelt.

 

Lies hier, wie es mit der Familie von Linda weitergeht.

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Mehr Betriebskindergärten:

Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource. Betriebliche Kinderbetreuungseinrichtungen sind deshalb ein Wettbewerbsvorteil. Zahlreiche Betriebe investieren in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Land Tirol unterstützt diese Initiativen und fördert Betriebskindergärten. Betriebskinderbetreuung bietet flexible Möglichkeiten.

Tiroler Betriebe sind dabei:

Die Teilzeitquote liegt bei 32%. Damit ist Tirol das Land mit dem höchsten Anteil. Wir verbessern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Jeder in die frühkindliche Bildung investierte € kommt 8-fach zurück: Es profitieren Kinder, Eltern, Wirtschaft und Gesellschaft. Aktuell gibt es ca. 30 betriebliche Betreuungseinrichtungen.

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