Die Wahlfreiheit.

Die Schritte selber wählen:

 

Die Republik Österreich unterstützt Familien grundsätzlich finanziell sehr stark. Im Vergleich zu anderen Ländern sind die Unterstützungen direkt nach der Geburt eines Kindes sehr gut. Die Karenzregelungen, die Familienbeihilfe, der Familienbonus – das sind alles Maßnahmen, die allen Familien zu Gute kommen. Tirol ist bei der Kinderbildung und Kinderbetreuung zwar Vorreiter in Österreich, aber immer noch nicht so weit, wie wir gerne wären. Der gesamte Bedarf kann noch nicht gedeckt werden kann.

 


Meinung von Anton Mattle

 

Wir sind eine Familienpartei, die den Eltern eine echte Wahlfreiheit ermöglicht und unseren Kindern den Weg für die Zukunft bereitet. Dafür braucht es Kinderbildung und Kinderbetreuung. Warum? Weil Kinder schon früh die beste Bildung verdienen - und Bildung meint nicht das Schulbuch, sondern das Zusammenleben mit anderen Kindern zu lernen und sich zu integrieren. Aber auch, weil Tirol jedes Potential an Arbeitskräften braucht und die hohe Teilzeitquote in unserem Land nicht von ungefähr kommt. Deshalb habe ich vor der Landtagswahl im letzten Jahr eine neue Linie festgelegt und versprochen, ein Recht auf Kinderbetreuung umzusetzen. Wenn ein Kind einen Platz braucht, soll es einen bekommen. Und was ich vor der Wahl sage, gilt auch danach. Ab Herbst 2026 soll das Recht auf Kinderbetreuung greifen. Das ist ein realistischer Ansatz, um die notwendigen Plätze zu schaffen. Andere drängen auf einen früheren Zeitpunkt. Aber ich bleibe beim Machbaren anstatt etwas zu beschließen, das man nicht halten kann. Und so oder so, wir werden die ersten in Österreich sein. Die Politik muss die notwendigen Kinderbetreuungsplätze schaffen. Die Politik muss Familien aber nichts vorschreiben. Das ist Eigenverantwortung. Das ist Wahlfreiheit. Das ist Volkspartei.

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Eltern wissen es am besten: Tirol schafft Wahlfreiheit. Es gibt Aufholbedarf bei den Betreuungsplätzen. Finnland zeigt es vor: Jedes Kind hat ein Recht darauf, mit Gleichaltrigen beste Bildung zu erfahren. Für die Entwicklung ist wichtig, dass Kinder Bildung erfahren – frühkindliche Bildung meint nicht das Schulbuch, sondern das Zusammenleben mit Anderen zu lernen.

Gegen den Arbeitskräftemangel: Tirol will die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie erleichtern und das wirtschaftliche Leben der Eltern stärken. Beide Elternteile sollen arbeiten können, wenn sie wollen. Damit wirkt man dem Arbeitskräftemangel entgegen. Die Teilzeitquote ist in Tirol am höchsten. Diese soll reduziert werden, um Altersarmut zu verhindern.

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Politik der Eigenverantwortung: Wahlfreiheit steht ganz oben. Die Politik muss die notwendigen Plätze schaffen. Die Politik muss Familien aber nichts vorschreiben. Alle Kinder ab 2 Jahren sollen ein Recht haben, dass bei Bedarf ein hochwertiger Platz zur Verfügung gestellt wird. Das schafft die beste frühkindliche Bildung für die Kinder und echte Wahlfreiheit.