Die aktuelle Entwicklung der Eigentumsquote in Tirol sieht VP-Wohnbausprecher Dominik Mainusch als Bestätigung des eingeschlagenen Kurses für leistbares Eigentum. Eine aktuelle Auswertung der Wiener Städtischen zeigt: Wohneigentum bleibt in Tirol hoch im Kurs. Während die Eigentumsquote in Österreich auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren gesunken ist, legte sie in Tirol um 0,8 Prozentpunkte auf 54,3 Prozent zu.
„Die österreichweit sinkende Eigentumsquote zeigt, wie dringend wir einen Befreiungsschlag bei Bauvorschriften und Normen brauchen. Es ist erfreulich, dass wir mit unserer Tiroler Eigentumspolitik dem Bundestrend trotzen, doch es gibt noch große, ungenutzte Hebel auf Bundesebene“, so Mainusch.
„Ziel der Tiroler Volkspartei und des Landeshauptmannes ist es, die Eigentums-Quote in Tirol bis 2035 auf 60 Prozent zu steigern. Um den Menschen den Traum vom Eigenheim zu ermöglichen, müssen wir auch die bundesweiten Rahmenbedingungen verbessern. Ein großer Hebel sind neben dem Aussetzen der Grunderwerbssteuer und Nebengebühren für das erste Eigenheim die Bauvorschriften und Normen“, betont der Wohnbausprecher.
„Es wäre ein wertvoller Leistungsmotivator für die Menschen, wenn sie sich mit ihrer Arbeit wieder leichter etwas aufbauen können. Wer hart arbeitet, soll sich auch etwas schaffen können – das ist der Kern unserer Eigentumspolitik“, so Mainusch abschließend.
Mit Maßnahmen wie günstigen Eigenheimkrediten, dem Wohnbauscheck und hoch bleibenden Investitionen in den Wohnbau trotz eines sparsamen Landesbudgets arbeitet Tirol intensiv an leistbarem Eigentum im Land. Steigende Standards und überbordende Vorgaben bei OIB-Richtlinien und ÖNORMEN seien in den vergangenen Jahren zu einem echten Kostentreiber geworden, der genau diesem Ziel entgegenstehe.