In Reaktion auf die heutigen Aussagen der Liste Fritz zur angeblichen „Blockade“ einer Helmpflicht für Kinder und Jugendliche beim Wintersport stellt VP-Sportsprecher Sebastian Kolland klar: „Die Tiroler Volkspartei blockiert nicht, ganz im Gegenteil, wir nehmen das Thema Sicherheit im Wintersport sehr ernst. Gerade wenn es um Kinder und Jugendliche geht, braucht es keine Schnellschüsse und keine populistischen Presseaussendungen, sondern ein sauberes, rechtlich tragfähiges und praxistaugliches Modell, das auch tatsächlich wirkt.“
Kolland betont, dass eine gesetzliche Regelung nicht einfach per Zuruf beschlossen werden könne: „Wer Verantwortung trägt, muss sich zuerst die Fakten anschauen, wie Unfallzahlen, bestehende Regelungen, rechtliche Zuständigkeiten und die praktische Umsetzbarkeit. Wir arbeiten dazu gemeinsam mit unserem Koalitionspartner an einer Lösung, die nicht nur Schlagzeilen produziert, sondern die Sicherheit wirklich erhöht.“
„Der Schutz unserer Kinder ist zu wichtig für billige Symbolpolitik“, so Kolland weiter. „Unser Anspruch ist eine Regelung, die klar definiert, für welche Wintersportarten sie gilt, wie sie kommuniziert wird und wie sie in der Praxis vor allem eingehalten werden kann. Auch die Präventions- und Bewusstseinsarbeit muss hier berücksichtigt werden. Denn Sicherheit entsteht nicht durch Überschriften, sondern durch durchdachte, tragfähige Maßnahmen.“