Tirols VP-Sicherheits- und Exekutivsprecher LAbg. Christoph Appler unterstützt die Forderung des oberösterreichischen Landeshauptmannes Thomas Stelzer, die geplante Polizeidienstzeitreform in ihrer derzeitigen Form nochmals grundlegend zu überarbeiten. Die bisherigen Erfahrungen aus der laufenden Pilotphase würden zeigen, dass die bereits im Vorfeld geäußerten Bedenken ernst genommen werden müssten. Laut Medienberichten gibt es unter anderem Kritik an der Personalverfügbarkeit in Wochenendnächten, der Organisation von Springer-Streifen sowie an zusätzlichen Belastungen durch die neuen Dienst- und Ruhezeiten.
„Wir haben von Seiten der Tiroler Volkspartei bereits vor Monaten klar gesagt, dass diese Reform nochmals überarbeitet werden muss. Eine Dienstzeitreform darf weder zu finanziellen Nachteilen für unsere Polizistinnen und Polizisten führen noch die Einsatzfähigkeit und damit die Sicherheit der Bevölkerung beeinträchtigen. Entscheidend ist, was in der Praxis funktioniert“, betont Appler.
Erfreut zeigt sich Appler über die aktuellen Signale aus dem Innenministerium. Laut Printmedien sollen die angesprochenen Kritikpunkte bereits sehr bald geändert werden.
„Es ist richtig und wichtig, dass das Innenministerium die konstruktiven Vorschläge und Kritikpunkte aus den Ländern und insbesondere aus der Praxis aufgreift. Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten tagtäglich hervorragende Arbeit. Eine Reform muss daher gemeinsam mit den Betroffenen weiterentwickelt werden und am Ende Verbesserungen für die Exekutive und die Sicherheit der Bevölkerung bringen“, so LAbg. Appler abschließend.