Neue Gefahren brauchen zeitgemäße Schutzmechanismen

Einheitlichen rechtlichen Rahmen gegen Lachgas-Konsum.

Im Zuge des Oktober-Landtages fordert Tirol vom Bund eine zweckmäßige Regelung, um junge Menschen vor den Gefahren des Lachgas-Konsums zu schützen. Klubobmann Sebastian Kolland sieht die Notwendigkeit, neue Gefahrensubstanzen entsprechend zu regulieren.

„Wir erleben dieser Tage neue Gefahren für Jugendliche. Im Fall des jungen Mannes, der Kratomtee getrunken hatte, oder auch bei Lachgas-Konsumenten – heute gibt es Bedrohungen, die vor wenigen Jahren noch unbekannt waren. Neue Gefahren brauchen zeitgemäße Schutzmechanismen – diese fordern wir beim Lachgas nun vom Bund ein", so Kolland.

„Die Bundesregierung wird aufgefordert, einen österreichweit einheitlichen, geeigneten rechtlichen Rahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den gesundheitlichen Risiken des Konsums von Lachgas zu schaffen. Wir wollen klare Regeln für den Schutz der Jugend", betont Kolland.

Ein junger Mann, der in Innsbruck Kratomtee getrunken hatte und erlitt daraufhin einen doppelten Herzstillstand. Das führte erst kürzlich schmerzlich vor Augen, wie unregulierte, neue Substanzen Leben gefährden können. Im Fall von Lachgas drohen psychische Abhängigkeiten, Blutarmut oder auch Nerven- und Gehirnschäden, dieses ist noch dazu deutlich niederschwelliger erhältlich.