Landeshauptmann will Tiroler VP inhaltlich von der Bundespolitik emanzipieren

Erstmals wird ein Grundsatzprogramm erstellt

Landeshauptmann und Landesparteiobmann Anton Mattle will sich im Herbst verstärkt um die Parteiarbeit kümmern und die Tiroler Volkspartei auch inhaltlich von der Bundespolitik emanzipieren. In einem – auch bundespolitisch – durchaus turbulentem Sommer überrascht Landeshauptmann Anton Mattle seine Partei nun mit einem offenen Brief. Darin beauftragt er die Partei mit einem programmatischen Parteitag, auf dem sich die Tiroler Volkspartei erstmals ein eigenes Grundsatzprogramm geben soll. Darin enthalten sollen die künftige Ausrichtung der Partei, die Leitlinien für die politische Arbeit und die Wertehaltung der Tiroler Volkspartei sein. Wahlkampf will man damit nicht versprühen, das Grundsatzprogramm soll auf die nächsten Jahre und Jahrzehnte ausgerichtet sein. Erst im Wahljahr 2027 will die Tiroler Volkspartei dann das konkrete Wahlprogramm für die Landtagswahl erarbeiten.

Mit dem Brief beginnen direkt die internen Arbeiten am Grundsatzprogramm. Die Tirolerinnen und Tiroler können sich öffentlich und niederschwellig einbringen zu den Fragen: Was macht Tirol aus? Was macht Tirol anders? Was müssen wir anders machen? (https://www.mattle.tirol/nach-vorn). Die Ergebnisse sollen in den kommenden Wochen diskutiert und Anfang November beschlossen werden.