Tiroler Schulterschluss für mehr Tierschutz

Einstimmiges Signal in Richtung Bund.

Der Tiroler Landtag hat sich heute parteiübergreifend in einem Antrag für schärfere Strafbestimmungen im Tierschutz an die Bundesregierung gewandt. Der kürzlich bekannt gewordene Fall schwerer Tierquälerei in Brixen im Thale hat über die Tiroler Landesgrenzen hinaus erhebliche öffentliche Betroffenheit ausgelöst. Besonders schwer wiegen dabei nicht allein die Misshandlung und Tötung des Tieres, sondern auch die Verbreitung der Videoaufnahmen der Tat. Das Video löste in sozialen Netzwerken erhebliche Erschütterung aus und vor allem Forderung nach strengeren Strafen aus. VP-Tierschutzsprecher und Klubobmann-Stellvertreter LA Dominik Traxl sieht im Schulterschluss aller Parteien ein starkes Zeichen gegen Tierquälerei.

Wer unschuldigen Lebewesen Leid zufügt, überschreitet jede moralische Grenze. Tierquälerei darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Es braucht klare Konsequenzen für die Täter und eine unmissverständliche Haltung gegen jede Form von Gewalt an Tieren. Der Schutz von Tieren ist nicht verhandelbar, sondern Ausdruck von Verantwortung, Respekt und Menschlichkeit“, so der Oberländer Abgeordnete.

„Es ist ein starkes Zeichen für Tirol, dass bei zentralen Anliegen wie dem Tierschutz über Parteigrenzen hinweg gemeinsam Verantwortung übernommen wird. Genau diesen Tiroler Weg müssen wir konsequent weitergehen. Es macht unser Land stark, wenn in wichtigen Sachfragen Zusammenarbeit vor Parteipolitik steht und alle gemeinsam und umfassend im Interesse des Tierwohls an einem Strang ziehen“, so Traxl abschließend.