Versammlungen am Brenner und Fernpass

VP-Riedl sieht deutliches Zeichen in Richtung nördlicher Nachbarn

Angesichts von angekündigten Versammlungen am Brenner und am Fernpass, die aufgrund einer Rechtsprechung des Landesverwaltungsgerichts stattfinden werden, Verkehrssprecher der Tiroler Volkspartei LAbg. Florian Riedl zeigt großes Verständnis für Anliegen der vom Verkehr belasteten Menschen in Tirol: „Der Verkehr in Tirol ist zu viel - darin sind wir uns alle einig. Die Menschen bringen das zum Ausdruck, für was wir in der Politik kämpfen: eine Verkehrsentlastung, den Schutz der lokalen Bevölkerung und die Aufrechterhaltung der Tiroler Not-Transitmaßnahmen - vom Nachtfahrverbot am Brenner bis zum 7,5-t-LKW-Fahrverbot am Fernpass.“

Auch in Brüssel, Wien, Rom und Berlin sollte spätestens jetzt ersichtlich sein, dass die Tiroler unter der enormen Verkehrsbelastung aufstöhnen. „Keine andere europäische Region hat so viele und so drastische Anti-Transitmaßnahmen gefasst wie Tirol. Die Versammlungen unterstreichen, wie wichtig der Kampf der Tiroler Landesregierung gegen den überbordenden Verkehr ist. Am Brenner und am Fernpass geht es um dieselbe Frage: wir können wir die Tiroler Bevölkerung vor der Verkehrswelle aus Nord und Süd schützen. Unsere Antwort ist klar: Beibehaltung der Tiroler Maßnahmen wie Fahrverbote, Dosierungen und Abfahrverbote, baulicher Schutz von Lärmschutz bis Infrastrukturprojekte sowie langfristig die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene“, so Riedl.