Zahlen zeigen klaren Kurs

Unabhängigkeit auch bei Speichertechnologie im Fokus

Markus Sint warf der Tiroler Regierung im Energiebereich einen Zickzackkurs vor. VP-Energiesprecher Martin Mayerl lässt das nicht so stehen und die aktuellen Zahlen geben der Regierung recht. Oberstes Ziel sei Unabhängigkeit - nicht nur bei der Energieerzeugung, sondern auch beim Speichern.

„Tirol arbeitet hart an der Unabhängigkeit von Öl und Gas durch eigene saubere Energie. Wir brauchen aber auch Unabhängigkeit bei der Speichertechnologie. Speicherteiche können wir selbst bauen. Unsere Speicherkraftwerke brauchen keine kritischen Rohstoffe, die außerhalb von Österreich importiert werden müssen. Für Batteriespeicher und Großspeicheranlagen braucht es aber unter anderem Lithium, Kobalt oder Nickel. Wir sollten also vor allem auf die natürlichen Gegebenheiten setzen, statt uns in neue Abhängigkeiten zu begeben und an Lieferanten wie China zu ketten“, so Mayerl.

„Es liegt in der Natur einer Oppositionspartei, auch mal dagegen zu sein. Mit der Realität hat die Kritik der Liste Fritz aber in dem Fall nichts zu tun, die Zahlen zeigen eher einen klaren Kurs. Allein 2024 wurden gut 780.000 m² Photovoltaik-Modulfläche errichtet, die installierte Leistung stieg auf 550 MW-Peak – genug Strom für jährlich über 150.000 Haushalte“, sagt Mayerl weiter.

„Ja, die Erneuerbaren-Ziele der Landesregierung sind ambitioniert und der Weg ist noch ein weiter. Doch die Ziele sind hoch, weil es wichtig ist und noch nicht erreicht, weil es Ziele sind und keine Zustandsbeschreibungen“, so Mayerl.