Ich freue mich, dass der Bundeskanzler das Jahr 2026 zum Jahr des wirtschaftlichen Aufschwungs erhoben hat. Genau diesen Wachstumsschub braucht Österreich jetzt dringend“, betont heute der Tiroler Nationalrat RA Jakob Grüner, der bedauert, dass im Zuge der intensiv geführten Debatte rund um die Verlängerung der Wehrpflicht zentrale wirtschaftspolitische Aussagen aus der programmatischen Vorausschau von Bundeskanzler Christian Stocker zu wenig Beachtung gefunden haben.
„Nur mit einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum können wir unsere öffentlichen Budgets wieder in Ordnung bringen, unser international anerkanntes Gesundheits- und Sozialsystem langfristig absichern und zugleich wichtige, zukunftsweisende Infrastrukturmaßnahmen umsetzen“, so Grüner.
Besonders positiv bewertet Grüner Stockers klare Akzente für mehr Zuversicht im Wirtschaftsleben und für die Stärkung des Kapitalmarkts: „Dass die Zahl der Unternehmensgründungen in Österreich deutlich gestiegen ist, zeigt, dass die Zuversicht wieder zunimmt. Wachstum entsteht dort, wo Menschen Vertrauen in die Zukunft haben und bereit sind, Verantwortung und Risiko zu übernehmen.“
Ein zentrales Anliegen des Bundeskanzlers sei zudem, breitere Bevölkerungsschichten stärker am wirtschaftlichen Erfolg zu beteiligen. „Der Kapitalmarkt ist keine Spekulationsfalle, sondern ein wesentliches Instrument für Vermögensaufbau, Innovation und Beschäftigung. Wenn wir es schaffen, auch hier wieder die richtigen Akzente zu setzen, profitieren nicht nur einzelne Anleger, sondern der gesamte Standort“, stellt der Tiroler Nationalrat fest. Auch die geplanten Schritte zur besseren Nutzung der Abfertigungsansprüche in der zweiten Pensionssäule, der Aufbau eines Standortfonds sowie der Abbau bürokratischer Hürden für Börsengänge seien wichtige Signale: „Was in Österreich entwickelt wird, soll auch hier wachsen können. Vereinfachte Kapitalmarktregeln und leichtere Zugänge zu Finanzierung sind entscheidend, damit innovative Ideen nicht ins Ausland abwandern.“
Abschließend hält Grüner fest: „Die Ansagen des Bundeskanzlers sind richtig und dringend notwendig. Jetzt gilt es, diesen Weg mit noch mehr Konsequenz fortzusetzen, für wieder mehr Investitionen, mehr Arbeitsplätze und für einen starken Wirtschaftsstandort Österreich.“