Im Zuge der Diskussion rund um den sogenannten landesüblichen Empfang übt VP-Klubobmann Jakob Wolf deutliche Kritik an der Prioritätensetzung der Grünen im Tiroler Landtag. „Diese Debatte wurde bewusst von den Grünen ins Haus getragen. Während die Spritpreise steigen, Energie immer teurer wird und viele Menschen um ihren Arbeitsplatz bangen, diskutieren wir hier stundenlang über den landesüblichen Empfang. Die Tirolerinnen und Tiroler erwarten sich zu Recht Antworten auf die großen Herausforderungen. Statt sich den drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu widmen, werden kulturelle Traditionen politisiert“, stellt Wolf klar.
Der landesübliche Empfang sei kein gesetzlich festgelegtes Instrument, sondern eine gewachsene Tradition, die im Rahmen des Tiroler Schützenwesens entstanden ist. „Diese Form der Repräsentation hat sich historisch entwickelt und wird dort eingesetzt, wo es passend ist. Die Entscheidung darüber trifft die Landesregierung verantwortungsvoll im jeweiligen Kontext“, so Wolf.
Wolf betont zudem die Eigenständigkeit der Traditionsverbände: „Die Tiroler Schützen sind ein unabhängiger Traditionsverein und keine parteipolitische Organisation. Fragen der Weiterentwicklung gehören in die Vereine selbst und nicht in den Landtag.“
Abschließend unterstreicht der VP-Klubobmann: „Wir bekennen uns klar zu unseren Traditionen, gleichzeitig aber auch zur Weiterentwicklung unserer Gesellschaft, insbesondere im Bereich der Gleichstellung von Frauen in unserem Land.