Generationen-Landesrätin unterstützt Vorstoß von LH Mattle für eine ehrlichere Pensionsdebatte – Anrechnung von Betreuungszeiten als Stärkung für Frauen und Familien
Landeshauptmann Anton Mattle hatte sich im Ö1-„Mittagsjournal" dafür ausgesprochen, den Pensionsantritt an 45 nachgewiesene Arbeitsjahre zu knüpfen, bei Beibehaltung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters von 65. Betreuungszeiten für Eltern sollen als Arbeitszeit angerechnet werden.
„Das ist der richtige Ansatz: Wir müssen die Beitragsjahre werten, nicht nur das Antrittsalter am Papier, das häufig nicht erreicht wird. Es ist nur gerecht, dass auch jene 45 Jahre lang beitragen, die später ins Berufsleben starten, bevor wir jene stärker belasten, die mit 15 oder 16 im Zuge einer Lehre zu arbeiten begonnen haben. Das ist eine Frage der Leistungsgerechtigkeit und bildet auch ab, dass man geistige und körperliche Arbeit unterschiedlich lange ausüben kann“, betont die Landesrätin.
„Die Anrechnung von Betreuungszeiten ist insbesondere für Frauen, aber auch für Familien insgesamt eine Stärkung. Wer Kinder großzieht oder Angehörige pflegt, leistet einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft – das darf bei der Pension nicht länger unter den Tisch fallen“, so Mair abschließend.