Dass der Flughafen Innsbruck keinen Anschluss mehr an internationale Flughäfen hat und auch die Verbindung Innsbruck–Wien zunehmend ausgedünnt wird, schwächt den Standort Innsbruck. Nun zeigt anhaltender Tiroler Druck Wirkung: Ein neuer Nationalratsbeschluss der Regierungsparteien VP, SPÖ und NEOS fordert von der Bundesregierung, die Bundesländerflughäfen zu stärken. Die Bundesregierung soll die österreichische Luftfahrtstrategie nun entsprechend überarbeiten.
„Die Bundesländerflughafen wie der Flughafen Innsbruck sind zentrale Bestandteile der exportorientierten Wirtschaft und ein wesentlicher Faktor für einen starken Tourismusstandort. Umso wichtiger ist das klare Bekenntnis zur Unterstützung das unsere Tiroler Abgeordneten auf Bundesebene bewirken konnten“, so Landesrat Mario Gerber.
„Unsere Petition zeigt erste Erfolge, die fast 2.000 Unterstützer werden gehört. Der Nationalrat hat mit der aktuellen Sitzung ein klares Bekenntnis und einen klaren Auftrag an die Bundesregierung gegeben: Bundesländerflughäfen erhalten und stärken. Wir haben das Thema und die Diskussion darüber groß gemacht. Damit steigt auch der Druck auf jene Airlines, die in der letzten Krise mit Steuergeld unterstützt wurden. Wir werden weiter für den Innsbrucker Flughafen kämpfen“, betont der Tiroler VP-Nationalratsabgeordnete Jakob Grüner, der die Petition zum Erhalt des Innsbrucker Flughafens im Juni 2025 im Parlament eingebracht hat.
Die Petition zum Erhalt des Innsbrucker Flughafens wurde mit Stand 13.5.2026 von 1.971 Personen unterstützt und zuletzt am 9.4. im Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen behandelt. Derzeit werden weitere Stellungnahmen zum Inhalt der Petition vom Wirtschaftsministerium, der Tiroler Landesregierung sowie der Austro Control eingeholt.