Der Tiroler Landtagsabgeordnete Florian Riedl reagiert auf die Behauptung des NEOS-Verkehrssprechers und Nationalratsabgeordneten Dominik Oberhofer, das letzte Wort beim deutschen Nordzulauf sei schon gesprochen, nachdem dieser vom deutschen Verkehrsausschuss noch nicht behandelt wurde.
„Oberhofer täuscht sich, wenn er glaubt, dass der Druck aus Tirol nachlassen wird. Der Brennerbasistunnel ist ein Generationenprojekt, da knickt man nicht ein, nur weil Berlin auf der Bremse steht. Wäre es nach Oberhofer gegangen, wäre die österreichische Nordzulaufstrecke budgetär ausgespart worden und Tirol würde durch die Finger schauen. Wir haben Wien nicht aus der Verantwortung gelassen und werden das auch bei Deutschland nicht tun". Riedl verweist darauf, dass die NEOS wiederholt gefordert hätten, Mittel und politischen Fokus stärker auf regionale Bahnprojekte wie die Innsbrucker S-Bahn oder den Zillertalbahn-Ausbau zu verlagern, statt konsequent auf die Fertigstellung des Nordzulaufs zu drängen.
„Dass Oberhofer die deutsche Zulaufstrecke nun für beendet erklärt, bedeutet nur eines: Oberhofer erklärt lieber Ausreden für Deutschland, statt unseren Kampf für den Brennerbasistunnel auf den notwendigen Ebenen mitzukämpfen", so Riedl abschließend.