Drängen auf praxistaugliche Dienstzeitreform

Arbeitsrealitäten bestmöglich berücksichtigen!

Zu einem intensiven Austausch trafen sich die Sicherheitssprecher LAbg. Christoph Appler und Integrationssprecher LAbg. Sebastian Kolland gestern in Innsbruck mit dem ÖVP-Sicherheitssprecher im Nationalrat Ernst Gödl, der Tiroler Nationalrätin Margreth Falkner sowie Vertretern der Polizei, darunter FCG-Personalvertreter Roland Friedl.

Im Zentrum des Gesprächs stand die geplante Dienstzeitreform des Bundes für die Exekutive. „Die Reform muss praxistauglich ausgestaltet sein und die tatsächlichen Arbeitsrealitäten unserer Polizistinnen und Polizisten bestmöglich berücksichtigen“, betont Appler.

Auch Kolland unterstreicht die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen: „Gerade im Sicherheitsbereich braucht es ein funktionierendes System und ausreichend Personal, damit unsere Einsatzkräfte ihre verantwortungsvolle Arbeit bestmöglich erfüllen können.“

Nationalrätin Falkner ergänzt: „Neue Dienstzeitmodelle müssen auch die familiären Verhältnisse stärker berücksichtigen und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen.“

Einigkeit bestand darüber, dass die Reform nur im engen Dialog mit den Betroffenen gelingen kann und keine finanziellen Verschlechterungen für die Beamtinnen und Beamten der Exekutive mit sich bringen darf. „Unsere Polizei leistet tagtäglich Großartiges. Sie verdient Rahmenbedingungen, die ihre Arbeit stärken und nicht erschweren. Ich habe zahlreiche Anregungen und Verbesserungsvorschläge aus dem Arbeitsgespräch mit den Tiroler Kollegen mitgenommen und werde diese in die nächste Evaluierungsrunde einbringen“, hält Sicherheitssprecher NR Gödl abschließend fest.