Unterstützungs- und Fördermaßnahmen

Um die Unternehmen als auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu unterstützen, haben sowohl der Bund als auch das Land Tirol umfangreiche Hilfspakete geschnürt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Maßnahmen:

Arbeitnehmer und Familien

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise spüren auch viele Arbeitnehmer und deren Familien. Bund und Land Tirol helfen in dieser schwierigen Phase mit verschiedenen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Oberstes Ziel ist, die Menschen in Beschäftigung zu halten und die Auswirkungen der Krise abzufedern. 

 

Wirtschaft

Waren die Auftragsbücher Anfang des Jahres noch gut gefüllt, hat die Corona-Pandemie viele Unternehmen in finanzielle Turbulenzen gebracht. Förderungen, Zuschüsse und Entlastungsmaßnahmen helfen über diese herausfordernde Zeit. Zudem wird der Wirtschaftsmotor gezielt mit Konjunkturpaketen angekurbelt und den Betrieben mittels Kurzarbeit die Weiterbeschäftigung ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ermöglicht.

 

Gemeinden

Sinkende Abgabenertragsanteile und Kommunalsteuern stellen auch die Gemeinden vor große Herausforderungen. Um sie zu unterstützen und als wichtige Konjunkturstützen zu stärken, greifen Bund und Land Tirol den Gemeinden finanziell unter die Arme. Speziell für das Bau- und das Baunebengewerbe ist die öffentliche Hand als Auftraggeber unverzichtbar.

  • Gemeindemilliarde des Bundes (ca. 82 Millionen Euro für Tirol)
  • 30 Millionen Euro des Landes zum Ausgleich für sinkende Einnahmen
  • 40 Millionen Euro des Landes für Investitionsprojekte
  • Initiierung einer zweiten Breitbandmilliarde zur Stärkung der digitalen Infrastruktur

 

Vereine

Vereine und gemeinnützige Organisationen sind das Rückgrat des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Durch die notwendige Absage von Veranstaltungen haben viele Vereine große Einnahmenverluste erlitten. Der Bund hat deshalb ein 700 Millionen Euro schweres Unterstützungspaket (NPO-Unterstützungsfonds) geschnürt.