Keine Linie bei FPÖ erkennbar

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Abwerzgers Rundumschläge treffen auch Verkehrsminister Hofer.

Keine Linie bei FPÖ erkennbar: Im Gegensatz zu Tirols FPÖ-Obmann Abwerzger unterstützt Österreichs FP-Verkehrsminister Hofer Tirol im Anti-Transitkampf.

Spätestens seitdem die FPÖ mit Norbert Hofer den österreichischen Verkehrsminister stellt, hat die regelmäßig daherkommende Pauschalkritik von FPÖ-Landesobmann Markus Abwerzger an der Transitpolitik für VP-Verkehrssprecher Florian Riedl einen argumentativen Patschen: „Zahlreiche Punkte, die Abwerzger in seinen Rundumschlägen anführt, betreffen nämlich direkt oder indirekt auch den Verkehrsminister in Wien. Im Gegensatz zu seinem Tiroler FPÖ-Landesobmann hat dieser am Dienstag beim Verkehrsgipfel in Bozen mit seiner Unterschrift unter das Zusatzprotokoll aber bekräftigt, dass er sich in der Transitfrage unmissverständlich hinter die politischen Forderungen von Landeshauptmann Günther Platter stellt, den Transitverkehr durch schärfere Kontrollen und die Reduktion von Ausnahmen zu senken.“ 

Wo steht die Tiroler FPÖ?
Für Riedl ist bei der Tiroler FPÖ in der Transitpolitik keine wirkliche Linie erkennbar. „Während sich alle anderen politischen Kräfte einig sind, dass der Kampf gegen den immer stärker werdenden Transitverkehr nur gemeinsam zu gewinnen ist, schafft es die Tiroler FPÖ selbst in dieser für Tirol so wichtigen Frage nicht, sich aus ihrem oppositionellen Schmollwinkel herauszulösen. Österreichs FP-Verkehrsminister hat sich am Dienstag eindeutig auf die Seite von Landeshauptmann Günther Platter und der Tiroler Bevölkerung gestellt. Die Abgeordneten der Tiroler FPÖ müssen sich hingegen die Frage gefallen lassen: Wo steht ihr?“, schließt LA Riedl.