Bogenmeile: Bessere Beleuchtung kommt

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ÖVP sagt Ja zur besseren Straßenbeleuchtung bei der Bogenmeile, aber Nein zum Parkverbot

Der Antrag der Liste Für Innsbruck zum Nachtparkverbot und helleren Straßenbeleuchtung in der Ing.-Etzel-Straße 7 bis 17 ("Bögen") wurde heute im Stadtsenat behandelt. Die Innsbrucker Volkspartei nimmt dazu wie folgt Stellung. „Wir unterstützen die Forderung nach einer besseren Straßenbeleuchtung bei der sogenannten Innsbrucker Bogenmeile. Die Optimierung der Beleuchtung bei der Bogenmeile ist eine alte Forderung der Innsbrucker Volkspartei. Dazu habe ich in der letzten Gemeinderatsperiode im Jahr 2012 schonen einen Antrag eingebracht. Wir gehen jedoch hier jetzt einen Schritt weiter. Wir möchten in diesem Straßenabschnitt nicht nur einfach ein helleres Licht haben, sondern ein zukunftsweisendes Pilotprojekt aufsetzen, das mit modernen Lichtinstallationen aus dem Smart-City-Bereich mehr Sicherheit im öffentlichen Raum schafft. Eine moderne Beleuchtung dient der Kriminalprävention und dem subjektiven Sicherheitsgefühl der Passanten“, so ÖVP-Sicherheitssprecher GR Franz Hitzl. 

„Das geforderte Parkverbot im Bereich der Ing-Etzel-Straße 7-17 halten wir jedoch nicht für sinnvoll. In Zentrumsnähe ist jeder Parkplatz wichtig und wertvoll. Gerade für die Kunden der umliegenden Gastronomie und für die Anwohner sind die Parkflächen unentbehrlich. Dieses Parkverbot bringt keinen zusätzlichen Gewinn an mehr Sicherheit“, hält GR Barbara Traweger-Ravanelli fest. „Die unausgegorene Parkraumbewirtschaftung sowie die derzeitigen zahlreichen und gleichzeitigen Baustellen stellen die Bürger schon jetzt vor große Probleme. Wohin mit dem Auto? Trotz bezahlter Anwohnerparkkarten gibt es dadurch zu wenig Plätze zum Abstellen! Auch in den Baustellenbereichen wäre die ressortzuständige VBM Pitscheider gefordert adäquate Lösungen bzw. Ausweichparkflächen zu finden - doch dazu braucht es den Willen und die Bürgernähe“, so Traweger-Ravanelli. Die beiden ÖVP-Stadträte Franz X Gruber und Andreas Wanker stimmten daher gegen das Nachtparkverbot im heutigen Stadtsenat.