Automatisches Pensionssplitting ist wichtiger Schritt gegen weibliche Altersarmut

Pensionssplitting ist ein Ausgleich

Anlässlich des Weltfrauentages unterstreicht LR Patrizia Zoller-Frischauf die Fortschritte, die in der Gleichstellung bereits gemacht wurden, sieht aber gleichzeitig noch Aufholbedarf in verschiedensten Bereichen.

„Es müssen noch große Hürden bewältigen werden“, so die Landesobfrau des Tiroler Seniorenbundes Patrizia Zoller-Frischauf. Nach wie vor arbeiten 47,7 Prozent der Frauen in Teilzeit, um Kindererziehung und Pflege innerhalb der Familie zu übernehmen.  Dies wirkt sich direkt auf die Pensionshöhe von Frauen aus. Frauen erhalten im Schnitt 42 Prozent weniger Pension. Vor diesem Hintergrund sieht Landesobfrau Patrizia Zoller-Frischauf das automatische Pensionssplitting im Regierungsprogramm als einen wichtigen Schritt gegen Altersarmut bei Frauen. 

"Es handelt sich um einen Ausgleich dafür, dass zahlreiche Frauen für die Familie beruflich zurückstecken“, erklärt Zoller-Frischauf. Pensionssplitting war bisher freiwillig und wurde leider zu wenig genutzt. In Zukunft soll Pensionssplitting zum Regelfall werden.

Zudem lobt die Landesobfrau des Tiroler Seniorenbundes die vielen Eckpfeiler im Regierungsprogramm, die Frauen unterstützen und auch die Erhöhung der Mittel für Aktivitäten gegen Gewalt gegen Frauen.

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