Anreize statt Verbote

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Dieselsteuer: „Menschen dürfen nicht die Zeche zahlen“

„Wenn es die Grünen und der SPÖ-Verkehrsminister ernst meinen, dann sollen sie die Dinge auch in Wahlkampfzeiten beim Namen nennen. Was von ihnen nämlich immer so harmlos als „Abschaffung des Dieselprivelgs“ verkauft wird, ist in der Umsetzung nichts anderes als eine Massensteuer und ein beinhartes Belastungspaket für Millionen Österreicherinnen und Österreicher. Fakt ist nämlich, dass die rot-grüne Forderung die Menschen in unserem Land schlagartig mit 500 Millionen Euro pro Jahr belasten würde“, unterstreicht VP-Verkehrssprecher Martin Wex. 

„Über Jahre hinweg haben die Autoindustrie und - so ehrlich muss man sein – auch die Politik den Menschen den Kauf eines Dieselfahrzeuges schmackhaft gemacht. Es wäre meines Erachtens einfach unfair und verantwortungslos, Millionen von Österreicherinnen und Österreichern, die im guten Glauben gehandelt haben, nun die Steuerschrauben anzulegen und sie dafür die Zeche zahlen zu lassen. Anstatt die Verbots- und Steuerkeule zu schwingen, müssen wir auf Anreize zum Umstieg setzen. Mit höheren Förderungen für E-Mobilität und den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Maßnahmen, die Tirol umsetzt und die auch greifen, wie die große Nachfrage nach dem neuen Tiroler Öffi-Ticket und die sinkende Zahl an neu zugelassenen Dieselfahrzeugen zeigen“, sagt Wex, der die von der SPÖ und den Grünen geplante Belastungswelle für heimische Autofahrer strikt ablehnt.